Forschungsprojekt „Aufreinigungskaskade“

 

Zeitraum:

September 2019-August 2021

 

Partner:

 

Projektvolumen:

€ 870.656

 

Förderung:

€ 696.525

 

Fördergeber:

Kommunalkredit Public Consulting GmbH

 

Projektbeschreibung:

Das Forschungsprojekt „Aufreinigungskaskade“ fokussiert auf innovative physikalische und biochemische Verfahren zur in-situ Sanierung von persistenten Kohlenwasserstoff­schäden (MKW, aber auch PAK) und prüft Anwendungsmöglichkeiten für einen kombinierten Einsatz am Beispiel der Altlast N77 „Petroleumfabrik Drösing“. Der Großteil der Arbeiten wird in den Labors der wissenschaftlichen Partner mit kontaminiertem Material aus Drösing durchgeführt und dient der Entwicklung neuartiger Verfahren, die in einem ersten Schritt die Hauptfracht an Schadstoffen durch Einsatz von Pflanzenöl-Mikroemulsionen und Vliesen aus dem Untergrund bergen. In einem zweiten Schritt werden im Untergrund verbliebene Kontaminanten mittels Enzymen metabolisiert. Dadurch soll der in-situ Abbau von persistenten Kohlenwasserstoff-Gemischen, wie sie an gealterten Schadensfällen bzw. Altlasten vorzufinden sind, ermöglicht und signifikant beschleunigen werden. Daraus resultiert eine erhebliche Verkürzung von Sanierungszeiten und eine Reduktion der damit verbundenen Kosten. Durch die Einbindung von wirtschaftlichen Partnern (KMU) wird die Feldanwendung von Erkenntnissen bereits zu Beginn der Forschungsarbeiten mitgedacht und in weiterer Folge in der Verfahrensentwicklung berücksichtigt. Das gegenständliche Projekt baut auch auf einem abgeschlossenem KPC-Projekt auf (ISPAK - Entwicklung eines Pflanzenöl-basierenden Verfahrens zur in-situ-Sanierung von PAK-kontaminierten Böden). Die Vorteile dieser Technologie sollen auf MKW-Kontaminationen umgelegt und in die neue Verfahrenskombination integriert werden. Das Konsortium besteht aus drei KMU, einer Fachhochschule und einer Universität. Die federführenden Wissenschaftler sind Prof. Dr. Andreas Loibner, Dr. Doris Ribitsch, PD DI Dr. Maximilian Lackner und Dr. Hermann J. Heipieper.

 

 

 

Weitere Informationen zum Projekt und zu dessen Fortschritt folgen in Kürze!

 

© PD DI Dr. Maximilian Lackner MBA, kontakt@kaskade.at, Update 26. Juni 2019